Details zur Veranstaltung

Folk & Ethno 

Sa 14.12.2019 20:00 Bluegrass Jamboree

Online-Verkauf gestoppt.
Restkarten an der Abendkasse.

Festival of Bluegrass and Americana Music 2019

Eintrittspreise:

28,00 €

25,00 €

Ermäßigung (Schüler/Studenten) 3,00 €, wird an der Abendkasse ausgezahlt.
Bitte gültigen Ausweis mitbringen.


 

 

Der legendäre "Banjo-Bus" kehrt im November-Dezember zur 11. Tournee des Kult-Festivals zurück in die Konzerthallen der Republik. An Bord sind neben Banjos auch wieder Mandolinen, Geigen, Gitarren und ein Kontrabass. Meisterlich gespielt begleiten sie die vielfältigen Sänger, die den drei Top-Ensembles aus den USA den jeweiligen unvergleichlichen Original-Sound geben:
Hoot and Holler mit authentisch-modernem Americana-Roots-Folk sind zwei Straßen-Troubadoure aus North Carolina. Die Price Sisters aus Ohio singen weiblichen Traditional Bluegrass, gewürzt mit Mandolinen- Banjo- und Geigensoli der Extraklasse. Progressiver, rockiger Jamgrass von Chicken Wire Empire aus Wisconsin zeigt, wie erfrischend anders und wilder man Bluegrass auch spielen kann. Traditionell versammeln sich zum großen Finale alle Musiker auf der Bühne zur gemeinsamen Begegnung mit dem Publikum, ein würdiger und traditioneller Abschluss jedes Jamborees.

Hoot and Holler - Roots Americana

Amy Albey und Mark Kilianksi repräsentieren perfekt einen aktuellen Trend in der nordamerikanischen Roots Music: Die authentischen Folk-Klänge der Appalachen im Südosten sind wieder angesagt: Clawhammer Banjo, Flatpicking Gitarre und Oldtime Fiddle sind der archaische akustische Teppich für neue Songs und aktuelle Texte des Duos. Modernisierer wie Gillian Welch und David Rawlings sowie die legendären Appalachen-Originale Roscoe Holcomb, Doc Boggs und Ola Belle Reed sind die Pole, zwischen denen sich die Energie dieser zwei weitgereisten Straßen-Troubadoure entlädt.

The Price Sisters - Traditional Bluegrass

Zum ersten Mal beim Jamboree sind mit den Price Sisters Künstlerinnen aus Ohio, mitten aus der der Heimatregion des Bluegrass zu erleben. Geigerin Leanna Price und Mandolinistin Lauren Price Napier sind Zwillinge, aufgewachsen im authentischen Umfeld legendärer Bluegrass Künstler. Kein Wunder, dass sie ihre Instrumente meisterhaft im seltener werdenden traditionellen Sound beherrschen. Dazu ihre besonderen Stimmen, ungewöhnlich und kaum in den überwiegend männlich dominierten Bands der Szene zu erleben. Junge Frauen als Bandleaderinnen sind im traditionellen Bluegrass immer noch eher rar. Das Repertoire der Price Sisters stammt vorwiegend aus der goldenen Zeit des Genres, mit Songs und äußerst virtuosen Banjo, Mandolinen- und Geigenstücken. Den Schwestern zur Seite stehen Lincoln Hensley (Banjo), Matthew Parsons (Gitarre) und Andrew Brown (Kontrabass)

Chicken Wire Empire - Progressive Grass

Bluegrass aus Wisconsin - weit weg von den Bergen des Südostens der USA, kein Wunder, dass es da etwas moderner und mutiger wird. Zum ersten Mal wird beim Jamboree mit dem "Empire" eine Band aus der "Jamgrass"-Szene auf der Bühne stehen. Mit langen expressiven Soli der Bluegrass Instrumente, Rockelementen und modernem Songwriting hat sich dieser Stil auf eigenen Festivals zum Renner entwickelt, ist hierzulande allerdings noch nicht so bekannt wie in USA. Die fünf Musiker haben zuerst ihre Bluegrass-Hausaufgaben absolviert und sich dann zu neuen akustischen Ufern aufgemacht, im besten Sinne von Bill Monroe, dem "Father of Bluegrass Music", der aus Blues, Fiddle Tunes, Gospel und Celtic Folk Balladen in den 40er Jahren seinen eigenen Stil formte. Chicken Wire Empire ist ganz vorne mit dabei, Jamgrass und Progressive Bluegrass weiterzuentwickeln.